Die gesamte Wettspielordnung können Sie HIER als pdf - Dokument herunterladen.

1) Allgemeine Wettspielbestimmungen
Die „Allgemeine Wettspielordnung“ des Golfclub Meerbusch e.V. regelt den Ablauf angesetzter Wettspiele, Turniere und „Extra Day Scores“ (EDS-Runden). Bei den einzelnen Turnierausschreibungen wird auf diese Wettspielordnung Bezug genommen.

Gespielt wird nach den aktuell gültigen „Offiziellen Golfregeln“, einschließlich Amateurstatut. Die Wettspiele werden nach dem „EGA-Vorgabensystem“ und den „EGA-Spielbestimmungen“ in aktueller Fassung ausgerichtet. Einsichtnahme in diese Verbandsordnung ist im Sekretariat möglich. Zusätzlich gelten die örtlichen Platzregeln sowie evtl. Sonderplatzregeln des Golfclub Meerbusch e.V., die per Aushang bekannt gegeben werden.

Es unterliegt der Eigenverantwortlichkeit jedes Wettspielteilnehmers, die aktuell gültigen „Offiziellen Golfregeln“ und die „Vorgaben- und Spielbestimmungen“ des Europäischen Golfverbandes (EGA) zu kennen. Ebenso ist die Kenntnis der „Allgemeinen Spielordnung“, der „Allgemeinen Wettspielordnung“, der „Örtlichen Platzregeln“ und eventueller zeitlich begrenzter Sonderplatzregeln des Golfclub Meerbusch zwingende Grundlage für einen reibungslosen Spielablauf.

Bei Wettspielen, die durch den Golfverband (LGV, DGV) durchgeführt werden, können die clubinterne Wettspielordnung und die örtlichen Platzregeln durch eine Verband-Wettspielordnung und Verbandsplatzregeln ersetzt werden. Diese haben dann nur für dieses Wettspiel Gültigkeit.

2) Wettspielleitung
Für die ordnungsgemäße Durchführung von Wettspielen ist die Wettspielleitung verantwortlich. Der Wettspielleitung obliegt die alleinige Entscheidungskompetenz bei Regel- und Etikettefragen. Sie besteht aus mindestens 3 Personen. Bei der personellen Besetzung der Wettspielleitung wird auf entsprechende Sachkenntnis geachtet; idealer Weise sollten Mitglieder des Spielausschusses beteiligt werden. Die Wettspielleitung ist nicht befugt, eine Golfregel außer Kraft zu setzen.

Im Einzelnen umfasst die Aufgabe der Wettspielleitung folgendes:

- Entscheidung über die Durchführung, Weiterführung und Annullierung von Wettspielen.
- Zusammenstellungen von Spielergruppen und Änderungen in der Zusammenstellung der jeweiligen Spielergruppen bis unmittelbar vor Spielbeginn.
- Alle sonstigen Maßnahmen, die für einen geregelten Wettspielablauf erforderlich sind.
- Die allgemeinen gültigen Platzregeln auf Grund besonderer Umstände für das jeweilige Wettspiel korrigieren und ergänzen.

Bezüglich der Entscheidungen der Wettspielleitung wird auf Regel 33 und 34 verwiesen. Ihre Entscheidung ist endgültig in dem Sinne, dass der oder die Spieler kein Recht haben, sie anzufechten. Allerdings kann die Spielleitung von sich aus eine (falsche) Entscheidung zurücknehmen, bevor das Wettspiel beendet ist (Entscheidung 34-3/I).

Die Wettspielleitung entscheidet nach Regel 34 im Falle von Disqualifikationen als Gesamtausschuss mit Mehrheit, sofern die Regel nicht eindeutig auf eine Disqualifikation hinausläuft und dies dem Spieler bei der Abgabe der Zählkarte nicht auch schon bekannt ist. Die Spielleitung kann Platzrichter mit Entscheidungskompetenz bestimmen. Sind Platzrichter bestimmt, so sind deren Entscheidungen endgültig.

Nach Beendigung des Wettspiels sind Entscheidungen der Wettspielleitung vor Ort regelmäßig verbindlich und nicht abänderbar (Ausgenommen: Beanstandungen nach 34-Ib der Golfregeln).

Ein Wettspiel gilt erst dann als beendet, wenn die Ergebnisse nach der Siegerehrung per Ausdruck öffentlich gemacht sind. Für den Fall, dass im Anschluss an ein Wettspiel keine Siegerehrung stattfindet, gilt der Zeitpunkt der durch Ausdruck öffentlichen gemachten Spielergebnisse als Beendigung des Wettspiels.

3) Ausschreibung eines Wettspiels
Die für die Saison geplanten Wettspiele werden im Turnierkalender und auf der Homepage des Golfclubs (www.golfpark-meerbusch.de) veröffentlicht.

Für Einzelheiten der Austragung ist eine spezielle Ausschreibung erforderlich und verbindlich, die 14 Tage vor Beginn des Wettspiels im Sekretariat und auf der Web-Seite unter www.golfpark-meerbusch.de (im geschützten Mitgliederbereich) veröffentlicht wird. Teilweise erfolgt noch zusätzlich ein Aushang an der Informationstafel im Foyer des Clubhauses. Aus ihr geht insbesondere hervor (lt. EGA- Spiel- und Wettspielhandbuch):

- Bezeichnung und Spielform des Wettspiels
- Spielbedingungen unter Zugrundelegung der offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golfverbandes und dem DGV-Vorgabensystem
- Art der Vorgabe und Hinweis auf Vorgabenwirksamkeit
- Teilnahmevoraussetzungen und höchste zugelassene Stammvorgaben der Teilnehmer
- Bekanntgabe der für das Wettspiel zu nutzenden Abschläge
- Höchst-/ Mindestzahl der Teilnehmer und Verfahren zur Bestimmung der Teilnehmer bei überzähligen Meldungen
- Ort, Termin, Fristen des Wettspiels (z.B. Jahres-Matchplay)
- Verbindlicher Meldeschluss, Art und Ort der Meldung
- Nenngeld
- Preiskategorien
- Wettspielleitung

Zunächst kann sich die Ausschreibung mit dem allg. Hinweis begnügen, die Wettspielleitung liegt beim DGV-Mitglied (Golfclub), LGV oder DGV. In der Ausschreibung, durch einen gesonderten Aushang oder auf der aktuellen Startliste muss jedoch vor dem 1. Start des Wettspiels die Spielleitung namentlich benannt werden. Als Ausschuss besteht die Wettspielleitung aus mind. 3 Personen.

Änderungsvorbehalt: Die Wettspielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit, für diese ist der Vorgabenausschuss zuständig). Hierzu zählen auch Änderungen der Preisklassen je nach Beteiligung. Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.

4) Anmeldung zu Wettspielen
Anmeldungen zu einem Wettspiel können erst nach offiziellem Aushang der Ausschreibung, d.h. 14 Tage vor Turniertermin, angenommen werden, wobei vorherige Meldungen aus Fairnessgründen nicht berücksichtigt werden. Es bestehen drei Möglichkeiten des Anmeldeverfahrens:

-Telefonisch, per Fax oder persönlich im Sekretariat,
- per Internet unter www.golfpark-meerbusch.de (im geschützten Mitgliederbereich),
- in Ausnahmefällen auch über eine im Foyer ausgehängten Meldeliste.

Für bestimmte, gesondert gekennzeichnete, Turniere, die eine höhere Teilnehmerzahl erwarten lassen als Startplätze vorhanden sind, kann die Anmeldung nur persönlich im Sekretariat, per E-Mail, Fax oder via Internet erfolgen; weder telefonische Anmeldungen noch Gruppenanmeldungen sind in diesem Falle möglich! Auch bei diesen Turnieren ist eine Anmeldung vor der offiziellen Ausschreibung nicht möglich!

Für Wettspiele im Rahmen von Sponsorenturnieren, Kunden- oder Einladungsturnieren können gesonderte Meldeverfahren gelten.

Falls in der aktuellen Ausschreibung nichts anderes vermerkt ist, ist der Meldeschluss immer 2 Tage vor Turnierbeginn um 12:00 Uhr. Meldungen nach Meldeschluss können prinzipiell nicht mehr berücksichtigt werden. Bei der Anmeldung gilt immer der Grundsatz der Reihenfolge. Wenn sich mehr Bewerber melden als Startplätze vorhanden sind wird eine Warteliste geführt. Der Spielleitung obliegt es, bei Absagen aus dem regulären Teilnehmerfeld Personen der Warteliste auch nach Ablauf der Meldefrist in die aktuelle Startliste aufzunehmen. Dieser Vorgang berücksichtigt ebenfalls die eingetragene Reihenfolge auf der Warteliste.

Bewerber, die sich nach Ablauf der Meldefrist, vom Turnier abmelden, müssen dennoch das erforderliche Startgeld entrichten. Ernsthafte Gründe der Abmeldungen bleiben eventuell davon ausgenommen.

Lt. Spielausschuss-Beschluss vom 10.11.2004 müssen Bewerber, die sich angemeldet haben, aber ohne vorherige Absage nicht zum Turnier erscheinen, ihr Startgeld entrichten. Zusätzlich wird für den oder die Betroffenen automatisch eine Sperre für die nächsten beiden Wochenendturniere ausgesprochen.

5) "Extra Day Score" (EDS-Runden)
Um ein möglichst getreues Abbild des eigenen Spielpotentials zu erhalten gilt: Je mehr vorgabewirksame Turniere gespielt werden, desto genauer und präziser ist die Aussagekraft der eigenen Stammvorgabe. Das Spielen von EDS-Runden bietet dafür eine sehr praktikable Möglichkeit.

Ab 2016 sind EDS-Runden nicht mehr nur auf den Heimatplatz beschränkt, sondern können auf den Plätzen aller DGV-Mitglieder (Golfclubs) mit gültigem Course-Rating gespielt werden. Diese Regelung gilt für alle Spieler der Vorgaben-Klassen 2 bis 6 (StVg. -4,5 bis -54), wobei der Zähler im GC Meerbusch eine Höchstvorgabe von mindestens -36 haben muss. Das heißt, dass Spieler und Spielerinnen der Vorgaben-Klasse 6 (StVg. -37 bis -54) keine Zähler sein dürfen.

Die Grundlagen zur Durchführung von EDS-Runden sind durch den Europäischen Golfverband (EGA) in den „Vorgaben- und Spielbestimmungen“ geregelt. Im Sekretariat sind die Regularien und die Muster-Wettspielausschreibung für EDS-Runden einsehbar. Für den Spielablauf gilt aber auch hier diese „Allgemeine Wettspielordnung“.

6) Startliste und Startzeit
Nach Meldeschluss wird von der Wettspielleitung eine Startliste erstellt, aus der ersichtlich ist:

- Name und Spielvorgabe aller Bewerber sowie die Zusammenstellung in Spielgruppen
- Genaue Startzeit (Tag und Uhrzeit) für alle Bewerber
- Die Mitglieder der Wettspielleitung.

In Ausnahmefällen kann die Wettspielleitung auch nach Meldeschluss bis unmittelbar vor Wettspielbeginn noch Bewerber in die Startliste aufnehmen. Die Startliste wird spätestens einen Tag vor dem Wettspiel im Foyer des Clubhauses ausgehängt und veröffentlicht. Außerdem werden die Startlisten bei den meisten Turnieren auf der Homepage des Golfclubs unter www.golfpark-meerbusch.de (im geschützten Mitgliederbereich) veröffentlicht.

Die zugewiesenen Abschläge und die Spielzeiten sind der Startliste und der ausgehändigten Scorekarte zu entnehmen. Bei Startverspätungen eines Bewerbers gilt grundsätzlich für alle Wettspiele Regel 6-3 der Golfregeln. Teilnehmer, die ihre Abschlagzeit um bis zu 5 Minuten verfehlen, werden im Zählwettspiel mit zwei Strafschlägen am ersten Loch, im Lochwettspiel mit Verlust des ersten Loches bestraft. Darüber hinaus gehende Verspätungen führen zur Disqualifikation.

7) Teilnehmer
Jeder Teilnehmer an einem Wettspiel (Bewerber) ist eigenverantwortlich für - Kenntnis der „Allgemeinen Spielordnung“, „Allgemeinen Wettspielordnung“, „Örtlichen Platzregeln“ und eventuell zeitlich begrenzter Sonderplatzregeln des Golfclub Meerbusch. - Die Entrichtung des Nenngeldes (Startgeld) vor Beginn des Wettspiels, das auch im Falle der Nichtteilnahme fällig ist, falls die Bewerbung nicht vor Meldeschluss zurückgezogen wurde. - Die Richtigkeit der Eintragungen auf seiner Zählkarte (Stammvorgabe und Spielergebnis). - Das genaue Einhalten der Startzeit. - Das eigenhändige Abgeben der korrekt ausgefüllten und unterschriebenen Zählkarte im Sekretariat. Erst wenn der Spieler das Sekretariat verlassen hat, gilt die Zählkarte als abgegeben (Entscheidung 6-6c/1).

8) Zähler
Die Bestimmung des Zählers erfolgt auf der Zählkarte durch Computerausdruck oder durch den Starter. Fehlen diese Angaben oder ändert sich die Zahl und/oder Zusammensetzung im Flight, so wird wie folgt gezählt: 1 zählt 2; 2 zählt 3 usw.; der Letzte zählt den Ersten.

9) Ausfüllen der Scorekarten
Beim korrekten Ausfüllen der Scorekarte ist nach Regel 6-6 und Anmerkungen auf folgende Punkte zu achten:

- Die Schlagzahlen sind vom Zähler gut leserlich in die Spalte „Spieler“ einzutragen
- Falls eine Zahl korrigiert werden muss, darf diese grundsätzlich nicht überschrieben werden. Der Fehleintrag muss durchgestrichen werden und die neue korrekte Zahl ist in die Spalte daneben einzutragen
- Es empfiehlt sich, dass solche Änderungen vom Zähler ‚abgezeichnet‘ werden, um Zweifel an der Richtigkeit auszuschließen.
- Es wird dringend empfohlen, dass jeder Spieler seine Karte persönlich abgibt, um eventuelle Missverständnisse und Unklarheiten zu vermeiden.

10) No Return
Entsprechend dem aktuellen EGA-Vorgabensystem und einer Stellungnahme des DGV (Abteilung „Regeln & Regularien“) vom 25.11.2015 wird von jedem Teilnehmer an einem Wettspiel erwartet, dass er die begonnene Runde auch regulär beendet! Spieler, die mit einem ihnen bekannten gesundheitlichen Problem eine Runde beginnen, gehen bewusst das Risiko ein, eventuell nicht zu Ende spielen zu können und sollten daher immer vorgabewirksam gewertet werden! Bei einer vorzeitigen Beendigung der Runde wird grundsätzlich der Versuch der Manipulation des Vorgabensystems vermutet.

Daraus folgt, dass bei einem Spieler, der bei einem Wettspiel die begonnene Runde nicht beendet und/oder seine Scorekarte unvollständig oder als „No Return“ einreicht, in jedem Fall grundsätzlich die Vorgabe um 0,1 heraufgesetzt wird. Jegliche Wiederholungsfälle werden im Zweifel immer gegen den Spieler ausgelegt.

Ein nicht vorgabewirksames „No Return“ ist lediglich für unvorhergesehene, offensichtliche und nachvollziehbare Fälle vorgesehen. Die erforderliche Nachweispflicht liegt dabei ausschließlich beim Spieler.

11) Üben vor / während eines Wettspiels, Nachputten
Vor einer festgesetzten Runde oder einem Stechen an jedem Tag eines Zählwettspiels darf ein Spieler auf keinem Teil des Wettspielplatzes üben und/oder die Oberflächen irgendeines Grüns des Platzes durch Rollen eines Balles oder Aufrauen oder Kratzen an der Oberfläche prüfen. Bei zwei oder mehr zusammenhängenden Zählwettspielrunden am gleichen oder aufeinanderfolgenden Tagen gilt das gleiche Übungsverbot. Das Üben auf allen dafür vorgesehenen Übungsflächen ist gestattet. Strafe für Verstoß: Disqualifikation (Regel 7-1b).

Vor einem Lochspiel darf überall auf der Golfanlage geübt werden (Regel 7-1a).

Während einer festgesetzten Zähl- oder Lochspielrunde darf ein Spieler zwischen zwei zu spielenden Löchern auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag (z.B. „Nachputten“) spielen und darf die Oberfläche des Grüns nicht durch Rollen eines Balles prüfen (Regel 7-2).

Strafe für Verstoß: 2 Schläge am nächsten Loch
Strafe für Verstoß am letzten Loch: 2 Schläge an diesem Loch

12) Neue Löcher
Falls ein Wettspiel über eine Runde über mehr als einen Tag abgehalten werden muss, kann es nötig sein, an jedem einzelnen Tag die Löcher neu zu stecken (Anmerkung Regel 33-2b).

13) Sonderpreise
Für die Ausspielung von Sonderpreisen gelten folgende Regeln:

- Nearest Pin: Der erste geschlagene Ball muss auf dem Grün liegen bleiben. Die Entfernung zwischen Ball und Loch wird zum nächstgelegenen vorderen Lochrand gemessen. Es darf erst gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.
- Longest Drive: Der erste geschlagene Ball muss auf dem Fairway liegen bleiben. Die Markierung muss an der tatsächlichen Lage des Balles platziert werden.

14) Stechen
Soweit durch die Spielleitung in der gültigen Ausschreibung zu einem Wettspiel kein anderes Vorgehen für ein Stechen festgelegt wird gilt, dass bei gleicher Schlagzahl von Bewerbern wie folgt entschieden wird:

- Für die Platzierung von Teilnehmern mit gleicher Brutto- bzw. Nettoschlagzahl erfolgt ein Stechen unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1,18,3,16,5,14,7,12,9) erfolgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit den Schwierigkeitsgraden 1,18,3,16,5,14, danach 1,18,3 und schließlich das schwerste Loch. Besteht weiterhin Gleichstand entscheidet das Los.
- Bei einem Wettspiel über mehr als 18 Löcher werden zunächst die letzten 54, 36 bzw. 18 Löcher herangezogen. Bei weiterer Gleichheit wird wie zuvor beschrieben fortgesetzt.
- Bei Lochspielen findet unmittelbar im Anschluss an das Wettspiel ein Stechen nach „Sudden death“ statt (im Lochspiel mit Vorgabe mit Neubeginn der Verteilung des Vorgabenunterschiedes auf die Löcher). Ein „Sudden death“ beginnt immer in der normalen Spielfolge von Abschlag 1, es sei denn, es läge eine separate Regelung durch die spezielle Ausschreibung zum Wettspiel vor.

15) Motorgetriebene Golfcarts
Prinzipiell müssen Spieler und/oder Caddies während eines festgesetzten Wettspiels zu Fuß gehen. Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Golfcart nicht erlaubt, ist die Benutzung zulässig. Es besteht in diesem Falle Attestpflicht. Ein Schwerbehindertenausweis mit dem Vermerk „G“ gilt als Attestersatz. Das Mitfahren auf einem Golfcart ohne Attest und/oder die Mitnahme von Golfausrüstung eines anderen Spielers während eines Wettspiels ist nicht gestattet.

Eine Ausnahme bildet das kurzfristige Fahren/Mitfahren eines Spielers und/oder Caddies, wenn es von Spielleitung/Marshalls/Platzrichtern ausdrücklich gestattet wird (Decision 33-1/8). Gleiches gilt in allen Mannschaftswettspielen während des Spiels seiner Mannschaft für den Mannschaftskapitän.

Verstoß führt zur Disqualifikation.

16) Mobiltelefone (Handys)
Das Mitführen betriebsbereiter elektronischer Kommunikationsmittel (z.B. Handy o.ä.) und/oder deren Benutzung von Spielern und deren Caddies während des Spielens einer festgesetzten Runde gilt als störend und rücksichtslos, und ist daher im Sinne der Rücksichtnahme gegenüber den Mitbewerbern (Etikette) und Regel 14-3 untersagt (Ausnahme: Notfälle).

Stellt die Wettspielleitung im Falle einer Nichtbeachtung dieser Regelung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebes durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder durch seinen Caddie fest, so kann sie eine Disqualifikation aussprechen.

17) Künstliche Hilfsmittel, Entfernungsmesser
Entsprechend der Anmerkung zu Regel 14-3 ist im GC Meerbusch die Benutzung von Entfernungsmessgeräten während eines festgesetzten Wettspiels erlaubt. Ein Spieler darf sich allerdings lediglich über Entfernungen informieren und nicht über weitere spielbeeinflussende Faktoren.

Ausschließlich zur Entfernungsmessung können alle weiteren dafür vorgesehenen Geräte genutzt werden (z.B. Smartphones, internetfähige Mobiltelefone, Tablets, GPS-Geräte o.ä.). Werden mit diesen Geräten andere, möglicherweise spielbeeinflussende, Informationen eingeholt (z.B. Daten bzgl. Wetter, Wind, Geländekonturen o.ä.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist.

18) Aussetzen des Spiels wegen Gefahr
Bei bestehender oder drohender Gefahr kann und sollte die Spielleitung zum Schutz aller Beteiligten die rechtzeitige Unterbrechung des Wettspiels anordnen (Verfahren nach Regel 6-8 mit Anmerkungen).

Signal für sofortige Unterbrechung des Spiels: 1 langer Signalton

Signal für Wiederaufnahme des Spiels: Wiederholt 2 kurze Signaltöne

Signal für Unterbrechung des Spiels (Loch kann zu Ende gespielt werden): Wiederholt 3 aufeinanderfolgende kurze Signaltöne

Hat die Wettspielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich zwischen zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sich die Spieler beim Spielen eines Loches, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat.

Versäumt ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, ist er zu disqualifizieren, sofern das Erlassen dieser Strafe nach Regel 33-7 nicht gerechtfertigt ist.

Anmerkung: Unabhängig hiervon obliegt die Spielunterbrechung bei Blitzgefahr der Eigenverantwortung des Spielers (Regel 6-8.a.II). Die sportliche Fairness gebietet es, dass der gesamte Flight das Spiel unterbricht, wenn zumindest ein Bewerber Blitzgefahr als gegeben ansieht.

19) Caddie
„Caddie“ ist jemand, der den Spieler in Übereinstimmung mit den Golfregeln unterstützt. Der Spieler und sein Caddie sind dafür verantwortlich, dass Ihnen die Regeln bekannt sind. Während einer festgesetzten Runde zieht sich der Spieler für jeden Regelverstoß seines Caddies die jeweils anwendbare Strafe zu (Regel 6-1).

Nur Amateure dürfen als Caddie eingesetzt werden.

Bei allen Jugendwettspielen sind keine Caddies erlaubt.

Strafe für Verstoß: Disqualifikation des betroffenen Spielers

20) Datenschutz
Bei allen Wettspielteilnehmern muss der Inhalt der „Allgemeinen Wettspielordnung des Golfclub Meerbusch“ zwingend als bekannt vorausgesetzt werden. Demzufolge wird die Kenntnis der folgenden Klauseln und deren Zustimmung aus datenschutzrechtlichen Gründen zugrunde gelegt:

„Mir ist als Wettspielteilnehmer bekannt, dass meine personenbezogenen Daten (Name, Stamm- und Spielvorgabe, Heimatclub, Startzeit) passwortgeschützt im Internet veröffentlicht werden. Mit der Meldung zum Wettspiel willige ich auch in die Veröffentlichung meines Namens, meiner Vorgabe und meines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste, ebenfalls passwortgeschützt, im Internet ein. Gegen Bildberichte, die auf der Internetseite des Golfclub Meerbusch veröffentlicht werden, habe ich ebenfalls keine Einwände“.

„Der Teilnehmer erklärt sich mit seiner Anmeldung zum Wettspiel mit einer Verwendung seiner personenbezogenen Daten (u.a. Name, Vorgabe, Name des Heimatclubs) zur Erstellung und Veröffentlichung von Melde-, Start- und Ergebnislisten wie in Ziffer 7.3.1.5. bis 7.3.1.7. der Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien des Deutschen Golfverbandes e.V. (AMR) beschrieben, einverstanden. Die AMR in ihrer jeweils gültigen Fassung können im Clubsekretariat und/oder im Internet unter www.golf.de/dgv/verbandsordnung.cfm eingesehen werden.“

Der Veröffentlichung des Teilnehmernamens in der Ergebnisliste im Internet kann über den Heimatclub widersprochen werden; dann erscheint der Spielername als „N.N.“.

Wir wünschen allen einen erfolgreichen und ungestörten Spielverlauf.

Der Spielausschuss                        aktualisiert: Januar 2016

 Aktuelle Platzinformationen
Status geöffnet

E-Cars erlaubt

Driving Range geöffnet

 Einschränkungen des Spielbetriebs
29.06.2017 · 11:30 bis 13:30 Uhr - Tee: Tee 1

30.06.2017 · 10:00 bis 12:45 Uhr - Tee: Tee 1

01.07.2017 · 00:00 bis 16:00 Uhr - Tee: Kanonenstart

03.07.2017 · 15:30 bis 17:00 Uhr - Tee: Tee 1

04.07.2017 · 10:00 bis 14:00 Uhr - Tee: Tee 1+10

 Veranstaltungen
Donnerstag, 29.06.2017 · 11:30 Uhr
Damen LGT

Freitag, 30.06.2017 · 10:00 Uhr
Hans Hämmerlein Cup

Samstag, 01.07.2017 · 00:00 Uhr
Preis des Präsidenten

Montag, 03.07.2017 · 15:30 Uhr
Jugend HCP-Jagd

Dienstag, 04.07.2017 · 10:00 Uhr
Golf 50 Plus (Gäste willkommen)